Im Bürgeramt
Viele Ämter haben ein Foto-Terminal. Die Aufnahme kostet bundesweit 6 € pro Dokument. Für Kleinkinder sind die Geräte oft nicht geeignet.
Stand 2026 · BMI-Vorgaben & ICAO-Norm
Ein Foto für Personalausweis und Reisepass muss 35 × 45 mm groß sein, frontal aufgenommen und seit Mai 2025 digital übermittelt werden. Hier finden Sie alle Vorgaben, Kosten und Kinderregeln – und prüfen Ihr Foto vor dem Termin.
4,9 von 5 Sternen · über 17.000 zufriedene Nutzer

Bis April 2025 konnten Sie Passbilder für den Personalausweis ausgedruckt mit ins Bürgeramt bringen. Seit dem 1. Mai 2025 ist das vorbei: Die Behörden akzeptieren nur noch digitale Lichtbilder. Die Übergangsfrist für Papierfotos endete am 31. Juli 2025.
Sie haben zwei Wege. Entweder lassen Sie sich direkt im Bürgeramt am Foto-Terminal fotografieren, oder Sie gehen zu einem registrierten Fotodienstleister, etwa einem Fotostudio oder Drogeriemarkt. Dieser lädt das Bild in eine verschlüsselte, vom BSI zertifizierte Cloud und gibt Ihnen einen Code mit. Das Amt ruft das Foto über diesen Code ab.
Hintergrund der Änderung ist der Schutz vor sogenanntem Morphing: Dabei werden zwei Gesichter zu einem Bild verschmolzen, sodass zwei Personen denselben Ausweis nutzen könnten. Die geschlossene digitale Kette soll das verhindern.
Die Vorgaben an das Bild selbst sind gleich geblieben. Genau hier hilft PixPassport: Sie prüfen vorab, ob Brille, Frisur und Kleidung passen, und sparen sich einen zweiten Termin. Für den Führerschein, der weiterhin ein Papierfoto verlangt, sowie für ein Visum oder die Gesundheitskarte nutzen Sie das Foto direkt.
Ihre Optionen
Welcher Weg sich lohnt, hängt von Ihrem Bürgeramt, dem Alter des Antragstellers und Ihrem Wohnort ab.
Viele Ämter haben ein Foto-Terminal. Die Aufnahme kostet bundesweit 6 € pro Dokument. Für Kleinkinder sind die Geräte oft nicht geeignet.
Registrierte Fotografen und Drogeriemärkte übermitteln das Bild verschlüsselt in eine Cloud. Sie erhalten einen Code, den das Amt einscannt.
Mit PixPassport testen Sie vorher, ob Brille, Frisur oder Kleidung den Vorgaben entsprechen – so vermeiden Sie einen zweiten Termin.
Hier gelten teils andere Abläufe. Fragen Sie bei Passbehörde, Gemeinde oder Botschaft, ob ein eigenes Foto angenommen wird.
So funktioniert es
Sie brauchen nur ein Smartphone und eine helle Wand. Alles läuft online.
Laden Sie ein aktuelles Porträt oder Selfie hoch, aufgenommen bei Tageslicht vor einer hellen Wand.
Die Software misst Gesichtshöhe und Augenposition, ersetzt den Hintergrund und gleicht das Bild mit der BMI-Lichtbild-Schablone ab.
Sie wissen vor dem Termin, ob Ihr Foto passt, und laden es als Datei oder Druckvorlage herunter – etwa für Führerschein, Visum oder Auslandsantrag.
Offizielle Vorgaben
Diese Kriterien folgen der Personalausweisverordnung, der BMI-Lichtbild-Schablone und der ICAO-Norm 9303.
| Kriterium | Vorgabe | Hinweis |
|---|---|---|
| Format | 35 × 45 mm | Hochformat, randlos, in Farbe |
| Gesichtshöhe | 32–36 mm | Kinn bis Scheitel, ab 10 Jahren (6–9 Jahre: 22–36 mm) |
| Hintergrund | Hellgrau | Einfarbig, gleichmäßig ausgeleuchtet, ohne Schatten |
| Kopfhaltung | Frontal | Gerade, weder geneigt noch gedreht |
| Augen | Offen | Brille erlaubt, aber ohne Spiegelung und Tönung |
| Mimik | Neutral | Mund geschlossen, kein Lächeln |
| Kopfbedeckung | Nicht erlaubt | Ausnahme aus religiösen oder medizinischen Gründen |
| Übermittlung | Digital | Seit 1. Mai 2025 Pflicht in Deutschland |
Checkliste
Die meisten Ausweisfotos scheitern an Mimik, Schatten oder spiegelnden Brillengläsern.
Kinder
Auch Kinder brauchen ein biometrisches Foto. Je jünger, desto großzügiger sind die Regeln. Die Terminals im Amt sind für Kleinkinder oft ungeeignet – planen Sie dann einen Fotografen ein.
Blickrichtung, Kopfhaltung und Mimik dürfen abweichen. Format, Schärfe, Ausleuchtung und Hintergrund müssen trotzdem stimmen.
Es gilt eine eigene Schablone mit einer Gesichtshöhe von 22 bis 36 mm.
Es gelten die Vorgaben für Erwachsene mit 32 bis 36 mm Gesichtshöhe.
D-A-CH im Vergleich
Das Format ist überall gleich, Gesichtsgröße und Einreichung unterscheiden sich.
| Land | Dokument | Format | Gesichtsgröße | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | Personalausweis | 35 × 45 mm | 32–36 mm | Nur digitale Aufnahme im Amt oder beim registrierten Fotografen |
| Österreich | Personalausweis | 35 × 45 mm | Kopf ca. zwei Drittel des Bildes | Farbfoto, max. 6 Monate alt, heller einfarbiger Hintergrund |
| Schweiz | Identitätskarte | 35 × 45 mm | 29–34 mm | Ablauf je nach Kanton; bei der Gemeinde oder Passstelle nachfragen |
Mehr zur Schweiz lesen Sie unter Dokumentenfoto Schweiz. Für den Pass gelten dieselben Maße wie beim Reisepassfoto.
Warum PixPassport
Ein abgelehntes Foto kostet einen zweiten Termin. Mit PixPassport sehen Sie vorher, ob Ihr Bild die Vorgaben erfüllt.
Häufige Fragen
Antworten zu Ablauf, Kosten, Brille und den Regeln in Österreich und der Schweiz.
Sie brauchen ein biometrisches Lichtbild im Format 35 × 45 mm, frontal aufgenommen, mit neutraler Mimik, offenen Augen und einfarbig hellem Hintergrund. Die Gesichtshöhe liegt ab 10 Jahren bei 32 bis 36 mm. Seit dem 1. Mai 2025 muss das Foto in Deutschland digital vorliegen: aufgenommen im Bürgeramt oder bei einem registrierten Fotodienstleister.
In Deutschland nicht mehr. Seit Mai 2025 nehmen die Behörden nur noch Fotos an, die im Amt aufgenommen oder von einem registrierten Fotografen über eine zertifizierte Cloud übermittelt werden. So soll verhindert werden, dass bearbeitete oder verschmolzene Bilder (Morphing) in den Ausweis gelangen. Ein selbst erstelltes Foto eignet sich weiterhin für den Führerschein, Visa, die Gesundheitskarte und viele Anträge im Ausland.
Im Bürgeramt kostet die digitale Aufnahme bundesweit 6 € pro Dokument. Drogeriemärkte bieten die Aufnahme mit Code ab etwa 6 € an, Fotostudios meist zwischen 10 und 30 €. Hinzu kommt die Gebühr für den Ausweis selbst: 37 € ab 24 Jahren, 22,80 € für jüngere Antragsteller.
Ja. Beide Dokumente folgen denselben biometrischen Vorgaben. Wer Reisepass und Personalausweis gleichzeitig beantragt, kann ein Foto für beide verwenden. Im Bürgeramt fällt die Gebühr von 6 € allerdings pro Dokument an.
Ja, wenn die Augen klar zu erkennen sind. Getönte Gläser, Sonnenbrillen, Spiegelungen und Rahmen, die über die Augen reichen, führen zur Ablehnung. Am sichersten ist es, die Brille abzunehmen.
Das Foto muss Ihr aktuelles Aussehen zeigen. Als Richtwert gilt: nicht älter als sechs Monate. In Österreich ist diese Grenze ausdrücklich vorgeschrieben.
Das Format 35 × 45 mm ist in allen drei Ländern gleich. In Österreich ist ein Farbfoto vorgeschrieben, nicht älter als sechs Monate, mit hellem einfarbigem Hintergrund. In der Schweiz liegt die Gesichtshöhe für die Identitätskarte laut kantonalen Merkblättern bei 29 bis 34 mm. Wie das Foto eingereicht wird, regelt die jeweilige Gemeinde oder Passstelle.
Reisepassfoto für Deutschland, Österreich und die Schweiz: Maße, Kinder, Brille.
Alle Vorgaben zu Format, Gesichtshöhe, Hintergrund, Brille und Kinderfotos.
Wann die Brille erlaubt ist, Tipps gegen Spiegelungen und Länder wie die USA.
Biometrisches Foto für Erstantrag und Pflichtumtausch.
ID, Führerausweis, Aufenthaltsbewilligung und Visum.
Amtliche Vorgaben und Praxistipps für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
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