Reisepass
Das Foto erfüllt die biometrischen Vorgaben für den Reisepass. Seit Mai 2025 muss es digital an das Bürgeramt übermittelt werden.
Stand 2026 · BMI-Vorgaben & ICAO-Norm
Maße, Hintergrund, Brille und Kinderregeln im Überblick. Unsere Software prüft Größe, Gesichtshöhe, Hintergrund und Belichtung nach der BMI-Lichtbild-Schablone und der ICAO-Norm 9303 – ohne Fototermin und ohne Fotostudio.
4,9 von 5 Sternen · über 17.000 zufriedene Nutzer

Ein biometrisches Passbild unterscheidet sich deutlich von einem gewöhnlichen Porträtfoto. Es folgt der internationalen ICAO-Norm 9303 und ermöglicht dadurch die automatische Gesichtserkennung an modernen Ausweisdokumenten mit elektronischem Chip.
In Deutschland gelten diese Vorgaben für Reisepass, Personalausweis und elektronischen Aufenthaltstitel. Das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Auswärtige Amt veröffentlichen eine Foto-Mustertafel und Lichtbild-Schablonen, an denen sich Behörden bei der Annahme eines Fotos strikt orientieren. Schon kleine Abweichungen, etwa ein zu dunkler Hintergrund oder eine falsche Gesichtshöhe, führen häufig zur Ablehnung.
Seit dem 1. Mai 2025 hat sich zusätzlich der Übermittlungsweg geändert: Für Reisepass und Personalausweis nehmen die Behörden keine Papierabzüge mehr an, sondern nur noch eine digitale Aufnahme vor Ort oder die digitale Übermittlung durch einen registrierten Fotodienstleister. Klären Sie den genauen Ablauf am besten direkt mit Ihrem Bürgeramt.
PixPassport übernimmt die technische Prüfung: Die Software analysiert Bildgröße, Gesichtshöhe, Kopfposition, Belichtung, Hintergrundfarbe und Schärfe und korrigiert Abweichungen in Echtzeit. Das Ergebnis nutzen Sie für alle Anträge, die ein selbst erstelltes Foto zulassen – etwa für den Führerschein, ein Visum oder die Gesundheitskarte.
So funktioniert es
Sie benötigen kein Fotostudio. Der gesamte Ablauf läuft online, direkt auf dem Smartphone oder am Computer.
Laden Sie ein aktuelles Selfie oder Porträtfoto hoch. Ein Smartphone-Foto in normalem Licht reicht aus.
Die Software misst Kopfgröße, Augenposition und Belichtung, ersetzt den Hintergrund und gleicht das Ergebnis mit der ICAO-Norm 9303 ab.
Sie laden das fertige Passbild als Datei und als A4-Druckvorlage herunter, z. B. für den Fotoservice von dm oder Rossmann.
Offizielle Vorgaben
Diese Kriterien entsprechen der aktuellen BMI-Lichtbild-Schablone (Stand Juli 2025) und der ICAO-Norm 9303. PixPassport prüft jeden dieser Punkte automatisch, bevor Sie Ihr Foto herunterladen.
| Kriterium | Vorgabe | Hinweis |
|---|---|---|
| Format | 35 × 45 mm | Hochformat, ohne Rand, in Farbe |
| Gesichtshöhe | 32–36 mm | Kinn bis Scheitel, ab 10 Jahren (6–9 Jahre: 22–36 mm) |
| Hintergrund | Hellgrau | Einfarbig, ohne Schatten oder Muster |
| Kopfhaltung | Frontal und gerade | Kein Neigen oder Drehen des Kopfes |
| Augen | Offen und sichtbar | Brille erlaubt – ohne Spiegelungen, Tönung oder verdeckenden Rahmen |
| Mimik | Neutral | Mund geschlossen, keine sichtbaren Zähne |
| Belichtung | Gleichmäßig | Kein direkter Blitz und kein Gegenlicht |
| Aktualität | Aktuell | Zeigt Ihr derzeitiges Erscheinungsbild (Richtwert: max. 6 Monate) |
Checkliste
Einsatzbereiche
Ein biometrisches Passbild erfüllt die Vorgaben mehrerer amtlicher Dokumente gleichzeitig.
Das Foto erfüllt die biometrischen Vorgaben für den Reisepass. Seit Mai 2025 muss es digital an das Bürgeramt übermittelt werden.
Reisepass und Personalausweis folgen denselben Vorgaben. Ein Foto genügt also für beide Dokumente.
Viele Visa-Anträge verlangen dieselben internationalen ICAO-Standards. Für Abweichungen siehe unseren Visumfoto-Ratgeber.
Bis einschließlich fünf Jahren gelten gelockerte Regeln bei Blick und Mimik, für 6- bis 9-Jährige eine eigene Schablone.
Warum PixPassport
Ein klassisches Passfoto beim Fotografen kostet Zeit, einen Termin und meist zwischen 8 und 15 Euro. PixPassport prüft und optimiert Ihr Foto automatisch nach den behördlichen Anforderungen – bequem von zu Hause aus.
Häufige Fragen
Alles Wichtige zu Maßen, Anforderungen und der Verwendung Ihres biometrischen Passbildes.
Ein biometrisches Passbild ist ein Lichtbild, das den internationalen Vorgaben der ICAO-Norm 9303 entspricht und die automatische Gesichtserkennung an Ausweisdokumenten mit Chip ermöglicht. Eine Software vergleicht charakteristische Punkte im Gesicht, etwa den Augenabstand und die Kinnlinie, mit dem gespeicherten Datensatz. Die Norm schreibt deshalb exakte Maße, eine feste Gesichtshöhe, eine helle Hintergrundfarbe und eine neutrale Mimik vor.
Das Foto misst 35 × 45 mm im Hochformat. Die Gesichtshöhe vom Kinn bis zum Scheitel liegt bei Personen ab zehn Jahren zwischen 32 und 36 mm, bei Kindern von sechs bis neun Jahren zwischen 22 und 36 mm. Der Hintergrund ist einfarbig hell, vorzugsweise hellgrau, gleichmäßig ausgeleuchtet und frei von Schatten oder Farbverläufen.
Ja. Seit dem 1. Mai 2025 akzeptieren die Pass- und Personalausweisbehörden nur noch digitale Lichtbilder; die Übergangsfrist für Papierfotos endete am 31. Juli 2025. Das Foto wird entweder im Amt aufgenommen (z. B. am PointID®-Terminal) oder von einem registrierten Fotodienstleister über eine zertifizierte Cloud übermittelt. Fragen Sie bei Ihrem Bürgeramt nach, welcher Weg dort angeboten wird. Ein Foto von PixPassport können Sie für Dokumente nutzen, die ein selbst erstelltes Foto zulassen, etwa Führerschein, Visa oder die Gesundheitskarte.
Ja, denn Reisepass und Personalausweis folgen in Deutschland denselben biometrischen Vorgaben. Ein Foto eignet sich für beide Dokumente, Sie müssen es also nicht doppelt anfertigen lassen.
Ja, jedes Kind benötigt ab der Geburt ein eigenes biometrisches Passbild. Bei Kindern bis einschließlich fünf Jahren prüfen Behörden nur Größe, Frontalaufnahme, Schärfe, Ausleuchtung, Hintergrund und Bildqualität. Abweichungen bei Kopfhaltung, Blickrichtung und Mimik sind zulässig, da ein bewusstes Stillhalten in diesem Alter kaum möglich ist.
Ja, in Deutschland ist eine Brille auf dem Passbild erlaubt. Die Augen müssen jedoch klar erkennbar sein: Spiegelungen auf den Gläsern, getönte Gläser und Sonnenbrillen sind nicht zulässig, und der Rahmen darf die Augen nicht verdecken. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt die Brille für die Aufnahme ab.
Das Foto muss Ihr aktuelles Erscheinungsbild zeigen; als Richtwert gilt, dass es nicht älter als sechs Monate sein sollte. Ein neues, aktuelles Passbild erstellen Sie bei Bedarf in wenigen Sekunden.
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