Identitätskarte
35 × 45 mmViele Gemeinden akzeptieren ein mitgebrachtes Foto auf Fotopapier nach fedpol-Fotomustertafel. Manche erstellen es auch direkt am Schalter. Fragen Sie vor dem Termin bei Ihrer Einwohnerkontrolle nach.
Foto-Guide Schweiz · ID · Führerausweis · Visum
Bereiten Sie ein passendes Foto für ID, Führerausweis oder Visum direkt mit dem Smartphone vor. Für Aufenthaltsbewilligungen gilt eine Ausnahme: Dort erfasst ein kantonales Zentrum das Foto persönlich. Verbindlich ist stets die ausstellende Stelle.
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Die kurze Antwort
Ein Dokumentenfoto ist keine Einheitslösung. Pass, Identitätskarte und Führerausweis folgen der fedpol-Fotomustertafel mit dem Format 35 × 45 mm. Aufenthaltsbewilligungen für ausländische Staatsangehörige werden dagegen persönlich in einem kantonalen Ausweiszentrum erfasst, und Visa richten sich nach den Vorgaben des Ziellands. Mit einer sauberen Ausgangsaufnahme sparen Sie überall dort Zeit, wo ein eigenes Foto zulässig ist.
Dokument wählen
Starten Sie mit dem Verwendungszweck. So vermeiden Sie ein Foto im falschen Format oder eine unnötige Aufnahme.
Viele Gemeinden akzeptieren ein mitgebrachtes Foto auf Fotopapier nach fedpol-Fotomustertafel. Manche erstellen es auch direkt am Schalter. Fragen Sie vor dem Termin bei Ihrer Einwohnerkontrolle nach.
Das Strassenverkehrsamt verlangt ein aktuelles Farbfoto nach denselben Kriterien wie beim Pass: gerader Blick, neutraler Hintergrund, keine getönten Gläser. Das gedruckte Foto auf dem Ausweis erscheint schwarzweiss.
Für die Ausweise B, C, Ci, L und G werden Foto, Unterschrift und bei Personen ausserhalb EU/EFTA auch Fingerabdrücke persönlich in einem kantonalen Ausweiszentrum erfasst. Ein eigenes Foto lässt sich hier nicht einreichen.
Ein Schengen-Visum folgt in der Regel dem Format 35 × 45 mm nach ICAO-Norm. Andere Zielländer wie die USA verlangen abweichende Masse. Massgebend sind stets die Vorgaben der Botschaft oder des Konsulats.
Vor der Aufnahme
Diese Grundregeln stammen aus der fedpol-Fotomustertafel. Spezifische Vorgaben der Behörde haben immer Vorrang.
Mobil vorbereitet
Stellen Sie das Smartphone auf Augenhöhe. Bitten Sie möglichst eine zweite Person um das Foto oder verwenden Sie ein Stativ.
Wählen Sie ID, Führerausweis oder Visum, bevor Sie die passenden Masse prüfen. Für Aufenthaltsbewilligungen entfällt dieser Schritt.
Laden Sie das Original hoch und richten Sie den Bildausschnitt nachvollziehbar auf das benötigte Format aus.
Vergleichen Sie Datei, Ausdruck und Einreichungsweg mit den aktuellen Hinweisen der zuständigen Behörde.
Häufige Fragen
Ein Dokumentenfoto ist ein Porträt für einen Ausweis, einen Führerausweis, eine Bewilligung oder ein Visum. Je nach Dokument gelten Vorgaben zu Format, Blickrichtung, Bildqualität, Hintergrund und Einreichungsweg, meist gestützt auf die fedpol-Fotomustertafel.
Ja, für Dokumente, bei denen ein eigenes Foto zulässig ist. Mit einer aktuellen Smartphone-Kamera gelingt eine scharfe Ausgangsaufnahme, wenn die Kamera auf Augenhöhe steht und das Licht gleichmässig von vorne kommt. Verwenden Sie die Originaldatei statt eines Screenshots und verzichten Sie auf Filter.
Für Pass, Identitätskarte und Führerausweis ja. Bei Aufenthaltsbewilligungen für ausländische Staatsangehörige wird das Foto dagegen persönlich in einem Ausweiszentrum erfasst, ein eigenes Foto ist dort nicht vorgesehen. Bei Visa gelten zusätzlich die Regeln des Ziellands.
Beim biometrischen Pass nimmt das kantonale Passbüro das Foto meist direkt beim Termin auf, da gleichzeitig Fingerabdrücke erfasst werden. Für die Identitätskarte akzeptieren dagegen viele Gemeinden ein mitgebrachtes Foto. Prüfen Sie dies vor dem Termin bei Ihrer zuständigen Pass- oder Einwohnerstelle.
Für Pass, Identitätskarte und Führerausweis grundsätzlich nicht: Seit 2010 sind Brillen auf Schweizer Ausweisfotos verboten, weil Fassung und Reflexionen die Augen verdecken können. Eine Ausnahme gilt nur bei zwingender medizinischer Notwendigkeit.
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